*Rezension*

 

Nadja - Der Wächterin Erbe

Titel: Nadja - Der Wächterin Erbe

 

Autorin: Steffi Krumbiegel

Verlag: tredition

Veröffentlicht: 14. Juni 2016

Gebundene Ausgabe: 280

Preise: Paperback: 10,99€/ /Ebook: 3,99€/ Hardcover: 19,99€

ISBN: 978-3-7345-3466-9

Genre: Fantasy/ Urban-Fantasy

Kleines Vorwort

 

Vor ein paar Wochen bekam ich eine liebe Mail von Steffi Krumbiegel, die mich bat, ihr Buch "Nadja - Der Wächterin Erbe" zu lesen und zu bewerten, da es bald veröffentlicht werden sollte. Da ich selber schon viele Bücher im Bereich Fantasy las und Steffi Krumbiegel mir gestand, dass dies ihr erstes Buch im Bereich der Fantasyliteratur sei, wollte sie gerne meine Meinung zu ihrem Werk hören. Für mich persönlich war das eine tolle Anerkennung und wider Erwarten habe ich das Buch verschlungen und Nadja in mein Herz geschlossen.

Als eine der ersten und sehr stolzen Leserinnen folgt hier die Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Nadja ist eine junge Frau, die das Leben schwer zeichnete. Ihr einziger Gedanke ist es, in dieser grausamen Welt mit dem bisschen Hab und Gut, das sie ihr Eigen nennen darf, zu überleben. Doch ihr einundzwanzigster Geburtstag soll ihr Leben von Grund auf ändern. Ihre längst verschollene Vergangenheit holt sie ein und entführt sie in ein Leben, dass Liebe, Hoffnung und Wohlstand verspricht. Nadja wird aus ihrer einsamen, kleinen Welt befreit und stellt fest, dass bedeutungsvolle Magie in der Welt existiert und diese von auserwählten Menschen genutzt werden kann.

Sie tritt ihr Erbe an und erlebt, wie Intrigen geschmiedet, Geheimnisse gelüftet und Vergangenes wieder auflebt. Doch sie lernt auch, was es heißt zu leben, Ängste zu überwinden und Neues zu wagen.

Meine Meinung

 

„Nadja – der Wächterin Erbe“ ist ein Buch, das neben fantastischen Fantasy-Elementen von einer Tiefgründigkeit durchzogen ist, die selten eine Geschichte vorzuweisen hat. Besonders die Protagonistin, ihre Gefühle und Denkweisen erleben einen wunderbaren Wandel, den ich hautnah erleben durfte. Doch nicht nur diese Tatsache überzeugte mich von dem Buch, auch der Einfluss von deutscher Geschichte und dem Ort der Geschehnisse – nämlich Dresden – hatten Anteil daran. Auch ich dachte anfangs: 

Fantasy in Deutschland? Geht das?

ES GEHT!

Ich habe noch nicht viele Fantasy- und Jugendbücher gelesen, die deutsche Städte als Handlungsorte hatten– doch Steffi Krumbiegel traute sich, setzte es um und zauberte dunkle Wesen inmitten von vergessenen Burgen und dunklen Schlössern – die heutzutage noch in Deutschland existieren.

Schon die ersten Seiten kündigten mir an, dass dies keine gewöhnliche Fantasygeschichte wird. Nadja ist ein Charakter, der alles andere als perfekt ist, sich im Laufe der Geschichte weiterentwickelt und doch noch unsicher und ein wenig weltfremd bleibt. Gerade durch diese Tatsache wirkt sie als Protagonistin sehr realistisch und glaubwürdig. Die Autorin legte es am Anfang des Buches darauf an, dass wir Nadjas Geschichte, ihre Vergangenheit ungeschönt kennenlernen und dies löste bei mir eine bedrückende, ja mitleidserregende Stimmung aus, was vorerst ungewohnt war. Im Laufe des Buches änderte sich diese – da sich meine Gemütsstimmung mit der positiven Entwicklung von Nadja veränderte. Steffi Krumbiegel zauberte eine tiefgreifende Entwicklung der Protagonistin aufs Papier, die selten in Büchern, besonders in Fantasy-Geschichten, vorkommt.

 

Nadja wird aus ihrem Leben gerissen und findet sich in einer Welt wieder, in der Dämonen und Geister ihr Unwesen treiben und sie lernt, dass es Wächter und Jäger gibt, die seit Jahrhunderten existieren, um die Wesen in ihre Schranken zu weisen. Doch dieses neue Leben ist nicht nur beängstigend, denn sie findet das, was ihr ihr Leben lang verwehrt wurde.

Dass es nicht nur grausame „normale“ Menschen gibt, wie sie sie in ihrer Kindheit erleben musste, sondern auch kaltblütige magiebegabte Menschen, lernt sie auf brutale und einprägsame Art und Weise kennen.

Ein hervorzuhebender Punkt ist, dass Steffi Krumbiegels Buchreihe in Deutschland spielt. Anfangs war ich skeptisch: Fantasy in Deutschland? Auch noch in Dresden?, doch die Autorin schaffte es, alles gekonnt miteinander zu kombinieren. Verfallene Burgen und atemberaubende Schlösser, die wirklich existieren, sind die Schauplätze für die Geschichte – was für mich von Authentizität spricht. Auch die deutsche Geschichte wird angesprochen – wird mit Fantasy-Elementen verflochten und ergibt eine tolle Mischung.

Fazit

 

"Nadja - Der Wächterin Erbe" ist ein Roman, der deutsche Geschichte und Fantasy in der heutigen Zeit miteinander vereint. Der Leser begleitet eine interessante junge Frau in eine Welt, in der der Adel, verlassene Burgen und dunkle Wesen im Vordergrund stehen. Heute noch existierende Burgen und Schlösser sind die Handlungsorte in dem Buch und sind verwoben mit fantastischen Elementen, wie magiedurchzogende Rituale und Bannzauber. Dieser erste Teil einer mehrbändigen Fantasybuchreihe ist für jede Altersklasse zu empfehlen, da für jeden Leser etwas dabei ist. Der eine interessiert sich für Adelsgeschlechter, der andere für die deutsche Geschichte, wieder andere bevorzugen die Fantasyelemente oder es ist einfach die Tiefgründigkeit der Protagonistin, die überzeugen kann. Ein Buch, das nur zu empfehlen ist.

 

-> 5 von 5 Sterne <-

 

 

Cover: 2/2

Idee: 2/2

Umsetzung: 2/2

Charaktere: 2/2

Schreibstil: 2/2

- eingestellt von Jacky am 17.06.2016 um 17:12 Uhr.

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