Rezension: Die Feenjägerin

Originaltitel:

The Falconer-Trilogy Book 1

 

Autorin: Elizabeth May

 

Verlag: Heyne

 

Veröffentlicht: 9. Februar 2015

 

Broschur: 400 Seiten

 

* 4 von 5 Sterne  *

 

Feen mal anders - toller Auftakt einer hoffentlich spannend bleibenden Trilogie.

Worum geht's?

Aileana Kameron lebt in Schottland im Jahre 1844.

Durch einen harten Schicksalsschlag gerät Aileanas perfektes Leben aus dem Ruder und ihre Weltanschauung ändert sich drastisch.

Rache und Hass zerfressen sie so sehr, dass sie nur noch fürs Jagen lebt.

Feinde werden zu Freunden, doch wann ist Aileana endlich bereit,

sich ihrem unvermeidlichen Schicksal zu stellen?

Meine Meinung:

 

Das Cover und der Titel inspirierten mich dazu, das Buch lesen zu wollen. Das Cover strahlt etwas Gefährliches sowie Geheimnisvolles aus und der Titel verstärkt diese Eigenschaften noch. Beides weist schon auf den Inhalt hin, was mich sehr neugierig gemacht hat.

Im Präsens geschrieben und durch einen flüssigen Schreibstil wird der Leser gleich in das Geschehen hineinkatapultiert. Blut, Gewalt und Kampfszenen durchziehen das Buch, doch meiner Meinung nach können auch Leser mit schwachen Nerven die Szenen gut überstehen.

Was mir wirklich gefällt, sind die Beziehungen der verschiedenen Figuren. Sie sind nicht unbedingt klischeehaft.

 

Der Leser wird beim Lesen angeregt mitzufiebern und zu hoffen, dass endlich...!
Die Figuren und ihre Geschichten dahinter sind geheimnisvoll und ausführlich beschrieben und im Laufe des Buches wird immer mehr enthüllt, was die Spannung stetig aufrechterhält.

Meine Vorstellungskraft hat mich zwischendurch verlassen, ich konnte mir beim besten Willen manche Szenen und Wesen nicht vorstellen, so sehr ich auch wollte. Entweder lag es an den Beschreibungen oder meiner Fantasie!
Die Geschichte zieht sich hin und wieder etwas in die Länge und ich habe mich doch manchmal überwinden müssen weiterzulesen. Das Ende kam dafür verhältnismäßig kurz und dünn, was ich sehr schade finde.
Da es eine Trilogie wird, ist das Ende natürlich spannend und nervenaufreibend geschrieben und ich kann doch sagen, dass ich das zweite Buch unbedingt lesen muss! :)

Schottland als Schauplatz mystischer Wesen zu wählen, finde ich wunderbar. Selbst Begriffe, wie ihr vielleicht sehen werdet, sind nicht von dieser Welt ;).

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